Schule, du darfst gerne noch ein bisschen wegbleiben!

Vor einigen Tagen postete ich auf Instagram folgendes:

Die Rumpelwichtin ist jetzt 5 Jahre alt und in Baden-Württemberg wird nun – 1 1/2 Jahre vor Schulbeginn – eine Voruntersuchung gemacht. Es wird geschaut, wie der Entwicklungsstand des Kindes ist und ob eventuell Förderbedarf besteht bis zur Schule. Ich finde es eigentlich ganz gut, in diesem Alter zu untersuchen und nicht erst ein Jahr später, da jetzt noch eine lange Vorlaufphase ist, falls tatsächlich Bedarf besteht und man noch Zeit zum Handeln hat.

Um es vorweg zu nehmen: Die Rumpelwichtin ist super entwickelt, hat sogar viel von ihrer extremen Schüchternheit abgelegt und außer einem ganz leichten S-Fehler besteht bei ihr auch kein Handlungsbedarf. Wir haben für das leichte Lispeln ein paar Übungen für Zuhause bekommen.

Halt die Zeit an!

Eigentlich war ich immer froh, wenn meine Kinder neue Entwicklungsstufen hinter sich gebracht haben. Die Babyzeit bei der Rumpelwichtin war nicht einfach, das Maikäferle lebt die Trotzphase aus bis zum Erbrechen. Daher war ich immer froh, wenn die Kinder ein Stück älter wurden, neue Dinge konnten, selbständiger wurden. Das Alter 0 bis 3 brauche ich nicht zwingend nochmal.

Aber Schule? Das ist noch mal ein Kapitel für sich. Derzeit haben die Kinder für mich das perfekte Alter und ich persönlich überhaupt keine Lust auf diesen Schulstress. Man muss immer pünktlich sein, ist auf die Schulferien angewiesen, kann nicht einfach mal so einen faulen Tag einlegen… und vom Thema Hausaufgaben möchte ich gar nicht erst anfangen!

Wenn ich könnte, würde ich genau jetzt die Zeit anhalten.

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