Plätzchen backen: Eine Muh, eine Mäh…

eine Täterätätä, eine Ru-ute, eine Tu-ute, eine Hopp-hopp-hopp-hopp, eine dideldadeldum, eine Wau-wau-wau, eine Tschingderassabum.

Dieses  weihnachtliche Kinderlied haben wir letzten Samstag gesungen, beim „Brötle“ backen – so nennen wir die weihnachtlichen Plätzchen hier im Süden.  Ich finde das Lied schön und lustig, weil es scheinbar sinnentleert ist. Aber den Kindern gefällt es besonders gut – vermutlich, weil es ein so fröhliches und kein hochtrabend geschwängertes Lied ist. Wir haben es immer wieder beim Ausstechen angestimmt und uns darüber gefreut.

Plätzchen backen: Austecherle und Husarenkrapfen…

Dass Backen hat den Kindern Spaß gemacht. Ich hatte schon die Teige vorbereitet, damit wir gleich loslegen konnten, als sie kamen. Zuerst natürlich die „Ausstecherle“. Der Eifer war groß, aber ich musste schon aufpassen, dass es keinen Streit gab. Denn genau das Förmchen, das die eine hatte, wollte die andere natürlich auch. Zum Glück hatte jede ihren eigenen Teigausroller dabei. Der Teig musste selbstverständlich auch ausprobiert werden.  Da war es auch notwendig Einhalt zu gebieten, sonst wäre das Backblech leer geblieben. Zum Glück war auch Mamali dabei und wir konnten einige Bleche mit schönen Exemplaren füllen. Es war dann das Highlight die gebackenen Kekse anschließend mit allerlei Zuckersternchen und -kügelchen und vor allem Glitzerpuder zu verzieren.

Wir haben noch Husarenkrapfen gemacht. Das war für die Mädchen super, denn das Maikäferle meinte: „Das ist wie Kneten!“, was vor allem sie besonders gerne macht, wenn sie bei uns ist. Für die Husarenkrapfen rollt man ein bisschen Teig zwischen den Händen und setzt die Kugel aufs Blech. Mit einem Kochlöffelstiel wird dann sachte ein Loch reingedrückt. Das wird dann mit Johannisbeer-Gelee gefüllt. Nach dem Backen wird Puderzucker drüber gestreut.

Die Konzentration lässt aber bald nach

Dann war auch die Arbeitswut schon bald zu Ende. Die Mädchen spielten lieber mit Opa, während Mamali und ich uns noch weiter den Plätzchen gewidmet haben. Das Maikäferle hat dann noch ein bisschen bei den Vanillekipferl geholfen – denn das Ist ja wie kneten 🙂 Aber die Kipferl sahen zum Teil schon sehr futuristisch aus. Aber macht ja nichts, schmecken tun sie.

Mamali und ich haben uns noch eine Weile ausgetobt und am Sonntag habe ich noch weitergebacken.  Opali hat geholfen. Das Ergebnis lässt sich sehen. Hoffentlich reichen sie bis Weihnachten, denn Sohn und Tochter mit Familien warten schon auf ihre Zuteilung. Vorsichtshalber werde ich ein paar reservieren und gut verstecken, auch vor mir selbst.

 

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